nievelsART ist JANNE.

... und Janne - das bin ich.


Christiane Nievelstein-Bläsche, Janne, nievelsART
... meine Sicht der Dinge ...

Christiane Nievelstein Bläsche

 

... Eines vorweg- sie schlummert in jedem von uns - die Lust zu malen.


Wer weiß schon, was aus mir geworden wäre, wenn die erste Trophäe eine andere als altsoée farbene Kreide gewesen wäre!


Mit dieser farblich unaufgeregten Ölkreide verschönte ich damalseine frisch gestrichene Tapete, damals zum Entsetzen meiner Eltern. Meine künstlerische Grundsteinlegung war  verbunden mit einem anschließenden neuen Tapeziertermin.

Der Unterschied zu vielen Zeitgenossen, die sich von Kritik der Umwelt einschüchtern lassen- dieses Erlebnis, nämlich die entsetzte Reaktion der Eltern, hat mich bis heute nicht stoppen können, Stifte jeglicher Art zu testen, wie und wo auch immer, sondern noch reizte, lebenslang aus "WEISS"  "BUNT" werden zu lassen.


Gebremst von der Überlegung, ob das Individuum talentiert ist, kritisiert es seine eigenen kleinen gepinselten, gestrichelten, geklecksten Werke. "Krakeleien", wie wir sie alle schon verschiedentlich bei Telefonaten auf einer beschreibbare Unterlage hinterlassen haben, werden nach Beendigung des Gesprächs zusammengeknüllt und weggeworfen. Wandert solch' eine "Randnotiz" doch einmal in die Welt der Aufbewahrung, wird sie bei erneuter Betrachtung als Zeitvertreib abgetan. Was wir von unseren eigenen Kindern stolz im Bekannten- oder Kollegenkreis bewundern lassen, weil "Junior doch erst drei ist", verliert, je älter der eigene Spross wird, in vielen Fällen den gebührenden Respekt. Folge- Junior steigt ungebremst in die Fußstapfen der Umwelt und übernimmt- gerade so wie ein Staffelholz- den unstichtbar aufgerückten Stempel "ich kann sowieso nicht malen". Schade. 

Angeblich untalentiert rennen sie durch Wälder, hanteln und schwitzen in Gesellschaft vor großen Spiegeln oder erschaffen die irrwitzigsten Dinge, backen, kochen, "wecken ein", stricken, lassen auf kleinstem Raum Gartenträume entstehen. Ich zolle all dem großen Respekt. Mein tiefes Mitgefühle erhalten Zeitgenossen, die sich weder dem Körperkult noch den schönen Dingen des Lebens zuwenden, sondern deren Existenz sich einzig um die Raumtemperatur, den Füllstand der Chipstüte und des Getränkes sowie die Fernbedienung dreht. Gleiches Mitleid empfinde ich für die, die sich selbst so enorm wichtig nehmen, ständig erreichbar- 24/7 - durch die Quartalszahlen der Firmen anderer Leute definieren. Gleichtönig und dennoch abgehetzt eilen sie durch ihr scheinbar vorgegebenes Leben. Aber bitte, jedem, wie's passt -  NUR: bitte alles zu seiner Zeit.

Meine lebenslängliche Neugierde und Entdeckerlust wären letztlich zu groß, um Abstand von Untegrund und Farbe in jeglicher Form zu nehmen ...

 

Meine Motivation aus "WEISS"  "BUNT" werden zu lassen, sind bereits auf der Startseite vermerkt, die ersten Versuche, dem Farbenspiel einen echten Rahmen und die obligatorische Leinwand zu verpassen, kamen im Jahr 1999. Ein Schwein auf einem Skateboard (mein erstes für die Allgemeinheit bestimmtes Bild und Geburtstagsgeschenk für eine Bekannte) wanderte vielleicht in irgendeine dunkel Ecke eines tiefen Kellers- man weiß es nicht. Es folgten viele andere Bilder, unkonventionell, unkritisch, groß und einprägsam kommt sie inszwischen daher:  meine nievelsART.

Welche Risiken und Nebenwirkungen diese Acrylmalerei aus Wennigsen
birgt, ist nicht überliefert. Im "schlimmsten" Fall wird das Verlagen nach einem weiteren Werk aus meiner Schmiede geweckt. Für entsprehenden Nachschub wird gesorgt, denn ich bin inzwischen selbst süchtig nach immer mehr nackten Wänden. Räumen und Objekten, die ich von ihrem Los "rein und weiß" zu sein, erlöse.

Die Technik, so man von ihr sprechen kann, ändert sich von Motiv zu Motiv. Mich reizen nicht nur die Farbspiele, sondern auch die experimentelle Malerei, verschiedene Materialien und/ oder Mischtechniken. Grundierung? In einigen Fällen tatsächlich überbewertet, denn das Spiel mit dem grobem Untergrund, der meine Farbkonstellationen später trägt, wird ohne die typische Vorgrundierung spannend, lebendig. Erstaunlich welche Effekte Acrylfarben und (wieder!!) Ölkreide auf einer groben, braunen Leinenstruktur erzeugen- lassen Sie sich überraschen.

nievelsART entsteht, das hat die Vergangenheit bewiesen, in Serie- ABER: nicht als Massenprodukt, nicht als Kopie mit fortlaufender Nummer, sondern um die unterschiedlichen Blickwinkel eines Motivs wiederzugeben.

und sonst? Einen kleinen Ausschnitt meines Schaffens bietet die "Galerie". In meinem Atelier in Wennigsen/ Deister haben Interessenten die Möglichkeit, kleine und große Originale zu "erleben".

 

 



und jetzt?

wie wäre es mit einer Übersicht über "mein Schaffen"
oder doch direkt zur Kontaktaufnahme?